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Ungarisch

Übersetzungen Ungarisch

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Ungarisch | Hungarian | magyar | [ˈmɒɟɒr]

Ungarisch – wie klingt das?

Möchten Sie hören, wie das gesprochene Ungarisch klingt? Klicken Sie auf die Audiodatei und lauschen Sie dem Klang dieser Sprache. Damit bekommen Sie einen ersten Eindruck von der Sprachmelodie und Modulation sowie des Rhythmus der von einem ungarischen Muttersprachler gesprochenen Sprache.

Bei der Hörprobe handelt es sich um einen Text von János Arany (1817-1882), einem ungarischen Journalisten, Schriftsteller, Dichter und Übersetzer. In Ungarn wird er auch "Shakespeare der Balladen" genannt, er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller seines Landes. Bereits zu Lebzeiten hatte Arany bedeutende Positionen inne: 1858 wurde der Literat in die Ungarische Akademie der Wissenschaften aufgenommen, ab 1865 fungierte er als deren Generalsekretär. Er leitete zudem mehrere Jahre lang die Kisfaludy Társaság, Ungarns zur damaligen Zeit bedeutende Literaturgesellschaft. Bekannt ist Arany auch für seine Shakespeare-Übersetzungen: Er übertrug drei Dramen des englischen Nationaldichters ins Ungarische, "A Midsummer Night's Dream", "Hamlet" und "King John". Die Sprecherin liest aus Aranys epischem Gedicht "Toldi". Es beschreibt die ungarische Tiefebene an einem heißen Sommertag: Die Sonne hat das Gras vertrocknen lassen, Landarbeiter ruhen sich im Schatten der Heuballen aus. Ein für diese Gegend typischer Ziehbrunnen wird mit einer riesigen, an der Erde saugenden Stechmücke verglichen.

Wussten Sie, dass...?

Ungarn ist außergewöhnlich reich an Thermalquellen - und verfügt über eine entsprechende Anzahl an Thermalbädern, deren mineralstoffreiches Wasser für medizinische Heilbäder und Trinkkuren genutzt wird. Dank seines reichlich sprudelnden Thermalwassers und der vielen Bäder wird etwa Budapest auch als "Spa-Hauptstadt der Welt" bezeichnet. Da ist es wenig verwunderlich, dass Schwimmen sowie überhaupt Wassersport in Ungarn sehr popular ist.

Dem Pferd kommt in der ungarischen Geschichte eine besondere Bedeutung zu: Die Vorfahren der heutigen Ungarn lebten als Pferdehirten in der eurasischen Steppe. Die Haltung und Nutzung von Pferden war typisch für ihre damalige Lebensform. Noch heute gilt das Land als "Reiternation" - zahlreiche Feste und Reitvorführungen, die entsprechend viele Touristen anziehen, künden davon. Vom Pferd kommt man auch schnell auf die "Kutsche" bzw. zu "coach" im Englischen oder dem französischen "coche": Das Wort leitet sich wahrscheinlich ab vom ungarischen Örtchen "Kocs", das berühmt war für die Herstellung seiner Pferdekutschen.

STECKBRIEF Ungarisch

Die ungarische Sprache gehört zu den finno-ugrischen Sprachen und ist entfernt mit dem Finnischen verwandt - im Gegensatz zu den meisten europäischen Sprachen, die der indogermanischen Sprachfamilie angehören. Ungarisch wird je nach Schätzung von 13,5 bis 15 Millionen Menschen gesprochen. Es ist die Amtssprache von Ungarn und eine der Amtssprachen der EU. Jakob Grimm schrieb über das Ungarische: "(...) Die ungarische Sprache ist logisch, vollkommen, ihr Aufbau übertrifft jede andere." Trotz dieses Lobs gilt das Ungarische als eine der am schwierigsten zu lernenden Sprachen - zumindest für Muttersprachler aus der indogermanischen Sprachfamilie.

Teile des ungarischen Wortschatzes bzw. der Wortstämme weisen Verwandtschaften mit anderen Sprachen auf (etwa mit dem Deutschen und dem Türkischen). Es gibt natürlich auch eine Reihe von Lehnwörtern aus dem Lateinischen und Griechischen, und heute wird im Ungarischen eine zunehmende Anzahl an englischen Lehnwörtern verzeichnet - vor allem im technischen Bereich. Im Sprachgebrauch jedoch sind etwa 88,4% der verwendeten Wörter ungarischen Ursprungs, Lehnwörter machen lediglich rund 11,6% aus. Die Abteilung für Linguistik und literarische Stipendien der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (HAS) wacht über den korrekten Gebrauch von Wortschatz und Grammatik im Ungarischen. Sie gibt Handbücher und Wörterbücher heraus, mittlerweile ergänzt durch ein Online-Portal als "praktischer Leidfaden für korrekte Verwendung, Rechtschreibung und Grammatik" (entwickelt von der Abteilung für Sprachtechnologie und angewandte Linguistik der Akademie).

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