5 Minuten mit… Joanne Zhai

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Wie heißen Sie und was machen Sie beruflich?

Mein Name ist Xiaoyi (Joanne) Zhai. Ich bin freiberufliche Übersetzerin und Konferenzdolmetscherin und lebe im Vereinigten Königreich.

 

Wie sah Ihr Start in der Sprachindustrie aus?

Nachdem ich mein Masterstudium 2016 abgeschlossen hatte, startete ich meine freiberufliche Tätigkeit im Vereinigten Königreich und begann, Übersetzungs- und Dolmetschdienstleistungen für Kunden aus dem öffentlichen und privaten Sektor anzubieten.

 

Mit welchen Sprachkombinationen arbeiten Sie? Auf welche Fachgebiete haben Sie sich spezialisiert?

Mein Sprachenpaar ist Englisch und Mandarin-Chinesisch. Zu meinen Fachgebieten zählen öffentliche Verwaltung/Politik, Marketing/Marktforschung, Medizin (Gesundheitswesen und Pharmazie) sowie Wirtschaft/Handel.

 

Warum haben Sie sich für ein Studium der englischen Sprache entschieden?

Ich habe mich schon immer für Fremdsprachen begeistert. Englisch zu lernen hat viele Vorteile, beispielsweise die Möglichkeit, mit Menschen aus der ganzen Welt in Kontakt zu kommen und zusammenzuarbeiten und unterschiedliche Kulturen kennenzulernen.

 

Was mögen Sie an der Übersetzungstätigkeit besonders?

Übersetzen ist ein Selbstlernprozess und eine spannende Erfahrung. Bei jedem neuen Projekt weiß man erst, was genau man übersetzen wird, wenn man den Text vorliegen hat. Man muss sich immer wieder auf etwas Neues einstellen. Gleichzeitig ist die Arbeit als Übersetzerin voller Herausforderungen, weil man sich ständig in neue Dinge einarbeiten muss, selbst wenn man in einem vertrauten Themenfeld arbeitet.

 

Was ist das Schwierigste am Übersetzen?

Am schwierigsten ist es, die Sprachregelungen und Stilpräferenzen des Kunden zu kennen und zu beachten. In vielen Fällen haben die Kunden keine genaue Vorstellung davon, was sie eigentlich von der Übersetzung erwarten, bis sie das Endprodukt vor sich haben. Hilfreich ist grundsätzlich, wenn Neukunden bereits vorhandene Übersetzungen aus einem ähnlichen Bereich oder Referenzmaterial zur Verfügung stellen. Das kann im Übersetzungsprozess helfen, die Wünsche des Kunden hinsichtlich Sprache, Terminologie und Stil besser zu verstehen.

 

Welcher Text war der anspruchsvollste, den Sie je übersetzt haben, und warum?

Nach meiner Erfahrung sind die meisten Marketingtexte recht anspruchsvoll. Die Übersetzung eines Wortspiels ist beispielsweise immer eine besondere Herausforderung, weil man einige Ausdrücke in der Zielsprache unter Umständen nicht exakt wiedergeben kann. Auch wenn Genauigkeit ein sehr wichtiger Faktor bei der Übersetzung ist, sind zusätzlich auch Kreativität und Transkreation, also die Übertragung des Textes in den kulturellen Kontext des Empfängers, gefragt.

 

Wie sieht der Übersetzungsprozess normalerweise aus?

Zunächst muss der Übersetzer den Inhalt verstehen und sich einen Überblick über die Ausgangsdokumente verschaffen, um festzustellen, ob Fragen geklärt werden müssen oder Erläuterungen erforderlich sind (z. B. Terminologie, Abkürzungen usw.). Im Übersetzungsprozess erstellt der Sprachprofi zuerst die Übersetzung und nimmt dann eine Text- und Qualitätskontrolle vor, bei der Richtigkeit, Zeichensetzung, Terminologie, Grammatik, Konsistenz usw. überprüft werden. Bei der Abgabe der Übersetzung kann der Übersetzer dann noch eventuelle Anmerkungen an den Korrekturleser oder Lektor übermitteln. Dieser nimmt vor der Lieferung des fertigen Textes an den Kunden eine abschließende Qualitätskontrolle vor.

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