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Finnisch

Übersetzungen Finnisch

Unsere finnischen Fachübersetzungen kommunizieren Ihre Inhalte präzise, klar und flüssig. Wir übersetzen Ihre Texte ins Finnische und aus dem Finnischen - ganz gleich, ob Sie Geschäftsberichte oder Marketing-Materialien in finnischer Sprache benötigen. Unser Anspruch ist hoch und wir setzen daher auf professionelle Qualitätssicherung: EHLION Fachübersetzer für Finnisch arbeiten ausschließlich in ihre Muttersprache und verfügen über nachgewiesene, langjährige Berufserfahrung.

Finnisch | Suomi | [ˈsuɔmi]

Finnisch – wie klingt das?

Möchten Sie hören, wie das gesprochene Finnisch klingt? Klicken Sie auf die Audiodatei, um einen akustischen Eindruck von dieser Sprache zu bekommen. Lauschen Sie der Sprachmelodie einer finnischen Muttersprachlerin und hören Sie, wie sich das vokalreiche Finnisch vom relativ konsonantenreichen Deutsch unterscheidet.

Bei der Hörprobe handelt es sich um das Gedicht "Nocturne" von Eino Leino (1878-1926). Eino Leino war ein finnische Autor, Journalist und Kritiker. Er schrieb Gedichte, Romane, Theaterstücke, Essays und sogenannte "Causerien" für Zeitungen. Leino übertrug auch Texte ins Finnische. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller Finnlands. Das hier als Audio anzuhörende Gedicht "Nocturne" schrieb Eino Leino 1903. In den 1960er Jahren wurde das Gedicht erstmals vertont.

Wussten Sie, dass...?

Wussten Sie, dass das Interesse an Heavy Metal für junge Menschen weltweit eine Hauptmotivation ist, um Finnisch zu lernen? Nach einer Umfrage des CIMO, der finnischen Organisation für internationale Mobilität und Kooperation, ist die Begeisterung für Metal-Bands aus Finnland wie "Apocalyptica", "Stratovarius", "Lordi" und "Nightwish" einer der wichtigsten Gründe für das Interesse junger Studierender an der finnischen Sprache - und zwar sowohl in Europa als auch in den USA und Südamerika.

Die finnische Sprache wurde in Finnland übrigens bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts fast nur von den einfacheren Schichten des Volkes gesprochen. Die gebildete Oberschicht sprach Schwedisch und konnte oft gar kein Finnisch. Im Jahr 1863 wurde Finnisch schließlich (unter der Herrschaft des russischen Zaren Alexander II.) als zweite offizielle Amtssprache festgelegt und somit gleichrangig mit dem Schwedischen. Heutzutage liegt der Anteil schwedischer Muttersprachler in Finnland nur noch bei knapp 6%.

STECKBRIEF Finnisch

Die finnische Sprache ist ein Mitglied der finno-ugrischen Sprachfamilie. Es besteht eine entfernte Verwandtschaft mit dem Ungarischen, eine engere mit der estnischen Sprache. Etwa fünf Millionen Menschen sprechen Finnisch als Muttersprache - nicht alle davon leben in Finnland. Finnisch wird etwa auch in Schweden gesprochen, wo es eine anerkannte Minderheitensprache ist, sowie in einigen Regionen Russlands, Norwegens und Estlands.

Finnisch unterscheidet sich erheblich von den indogermanischen Sprachen, die in Europa weitverbreitet sind. Im Finnischen werden beispielsweise viel mehr Vokale verwendet als in den meisten anderen in Europa gesprochenen Sprachen. So ist die Häufung von Vokalen in Wörtern wie "maanantai" (Montag) oder "Maahanmuuttovirasto" (Einwanderungsbehörde) keine Seltenheit. Zudem zählt Finnisch zu den sogenannten synthetischen Sprachen. Das bedeutet, dass die grammatikalischen Beziehungen durch Endungen und Beugungsformen dargestellt werden: "Das Haus" heißt auf Finnisch beispielsweise "talo", will man "im Haus" sagen, so verwendet man "talossa", geht man jedoch "ins Haus", sagt man wiederum "taloon". Finnisch bietet für Nicht-Muttersprachler also die ein oder andere Herausforderung. Zwar fehlen sämtliche Artikel und ein grammatisches Geschlecht kennt die finnische Sprache ebenfalls nicht, dafür aber müssen ganze 15 verschiedene Fälle bewältigt werden.

Zuständig für die "Pflege" der finnischen Sprache ist das "Kielitoimisto" (Sprachbüro), eine Abteilung des "Kotimaisten kielten keskus" oder kurz Kotus (Finnische Zentrale/Finnisches Institut für die einheimischen Sprachen) - übrigens zugleich auch für die Pflege der schwedischen Sprache, da diese die zweite Amtssprache in Finnland ist. Das Sprachbüro verfolgt die Entwicklung des Finnischen und gibt Regeln zum Gebrauch der Sprache vor - aber auch Empfehlungen, etwa bezüglich neuer Wörter.