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Deutsch

Fachübersetzungen Deutsch

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Deutsch – wie klingt das?

Okay, zugegeben: Mit sehr, sehr großer Wahrscheinlichkeit wissen Sie ganz genau, wie Deutsch klingt. Aber erstens hat uns das Erstellen der Sprachenseiten - inklusive Audio-Files - wirklich viel Spaß gemacht. Und zweitens soll unsere Webseite ja auch einheitlich sein. Also: jeder Sprache ihr Audio. Daher dürfen Sie gerne den Worten des großen deutschen Dichters lauschen.

Bei der Hörprobe handelt es sich um den Beginn von Johann Wolfgang von Goethes "Italienischer Reise". Der 1749 in Frankfurt geborene und 1832 in Weimar verstorbene Dichter brach am 3. September 1786 von Karlsbad aus zu seiner große Reise nach Italien auf, die ihn über den Brenner nach Bozen, Verona, Padua, Venedig, Bologna, Florenz und andere Städte in der Toskana bis nach Rom führte. Dort hielt er sich bis April 1788 auf, unterbrochen von einer Reise nach Neapel und Sizilien. Während dieser Reise traf Goethe auch auf den deutschen Maler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein - und das wohl bekannteste Bildnis des "Dichterfürsten" und zugleich das bekannteste Werk Tischbeins entstand: "Goethe in der (römischen) Campagna".

Wussten Sie, dass...?

Die deutsche Sprache gilt als durchaus schwierig zu lernen. Mark Twain verzweifelte beim Versuch derart, dass er ein ganzes Essay zu diesem Thema verfasste: "The Awful German Language" (1880). Darin macht sich Mark Twain unter anderem über die seiner Meinung nach unlogische Verwendung von Maskulinum, Femininum und Neutrum lustig. Dass ein weibliches Wesen - das Mädchen - als Neutrum betrachtet wird, fand er etwa besonders erheiternd. Sein Essay ist - zumindest für deutsche Muttersprachler - auch heute noch sehr amüsant zu lesen. Und all jenen, die gerade beim Versuch verzweifeln, die deutsche Sprache zu meistern, zeigt dieses schöne Beispiel zumindest, dass sie mit ihren Problemen wahrlich nicht alleine sind. Mark Twain jedenfalls kam zu dem Schluss, dass er nun endlich wisse, wofür die Ewigkeit gedacht sei - sie existiere nur, damit manche die Möglichkeit hätten, die deutsche Sprache zu lernen.

STECKBRIEF Deutsch

Weltweit werden (je nach Quelle) 90-95 Millionen muttersprachliche Sprecher des Deutschen gezählt. Die Sprache ist - Mark Twain hin oder her - recht nah verwandt mit dem Englischen. Beide zählen zu den germanischen Sprachen, einem Zweig der indogermanischen Sprachfamilie. Über einen Mangel an Anglizismen kann man sich im modernen Deutsch wohl nicht beklagen (siehe auch weiter unten) - immerhin haben es aber auch ein paar deutsche Lehnwörter ins Englische geschafft. Unsere erklärten Favoriten: "Weltschmerz", "Zeitgeist" und "Strudel".

In Deutschland ist der Duden der "Hüter" über korrekte Schreibung und Grammatik des Deutschen. Er wacht seit 130 Jahren über die deutsche Sprache und wird bei strittigen Fragen als letztendliche Instanz konsultiert. Der heutige Duden geht auf das erste Wörterbuch der deutschen Sprache zurück, das von Dr. Konrad Duden 1880 veröffentlicht wurde. Der Duden arbeitet allerdings deskriptiv - er schreibt in Wahrheit nicht vor, sondern beobachtet die Sprachentwicklung und nimmt immer wieder auch neue Wörter auf, sobald diese einen gewissen kritischen Grad der Verbreitung erreicht haben. Im Duden kann man daher heutzutage auch nachsehen, wie man "App" oder "Shitstorm" korrekt schreibt. Wie die Redaktion das macht? Heutzutage geht ja alles digital - und so gibt es das Duden-Korpus, das (O-Ton Duden-Redaktion) "große Gedächtnis der deutschen Sprache." Die Duden-Redaktion füttert das ominöse Gerät mit Texten aller Art: Romane, Reden, Interviews, Gebrauchsanweisungen, ganze Zeitungsjahrgänge wandern hinein. Mithilfe des Korpus wird dann immer wieder überprüft, wie verbreitet ein Wort ist und wie häufig es vorkommt. Auf diese Weise gelangen neue Kandidaten in das Regelwerk, dafür fliegt aber auch das ein oder andere Wort hinaus.