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Dänisch

Übersetzungen Dänisch

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Dänisch | Dansk | ['dan'sk]

Dänisch – wie klingt das?

Möchten Sie hören, wie das gesprochene Dänisch klingt? Klicken Sie auf die Audiodatei, um einen akustischen Eindruck von dieser Sprache zu bekommen. Lauschen Sie der Sprachmelodie unserer dänischen Muttersprachlerin und versuchen Sie, die Worte herauszuhören, die eine Ähnlichkeit mit im Deutschen verwendeten Begriffen haben.

Bei der Hörprobe handelt es sich um "Sildig opvaagnen" ("Spätes Erwachen"), geschrieben 1828. Heute hätte man diesen Titel "Sen opvågnen" geschrieben. Dass "sen" ersetzt mittlerweile das veraltete Wort "sildig", und die Doppel-a-Schreibweise wird tatsächlich nur noch bei Eigennamen benutzt. Der Autor des Textes ist Steeen Steensen Blicher, geboren am 11. Oktober 1782 in der kleinen Stadt Vium, gestorben am 26. März 1848 in Spentrup bei Randers - von Deutschen oft als "Hafenstädtchen" bezeichnet, auch wenn es die sechstgrößte Stadt Dänemarks ist.

Blicher war evangelisch-lutherischer Pfarrer und Schriftsteller. Aufgrund hoher Privatschulden hinterließ er eine große Anzahl an Texten, die vielen Auftragsarbeiten darunter sind allerdings zu recht in Vergessenheit geraten. Sein eigentliches literarisches Werk, das noch immer gedruckt wird, steht am Beginn des (dänischen) Realismus, als dessen erster, bedeutender literarischer Vertreter er gilt.. Blicher hat mit seinem erzählerischen Werk zur Modernisierung der dänischen Prosa beigetragen, wobei er zunächst Lyrik schrieb. "Præludium" ("Präludium") ist seine berühmteste Gedichtsammlung. Bekannt wurde er jedoch ab 1824 mit seinen Novellen und Erzählungen.

Das Werk "Sildig opvaagnen" handelt von einem selbstgerechten Pfarrer, der in einer dänischen Kleinstadt lebt. Er erklärt den Selbstmord eines befreundeten Arztes mit der Untreue von dessen Frau. Durch den Bericht des Pfarrers wird seine scheinheilige Haltung deutlich. Blicher beschreibt in seiner Erzählung anschaulich die Engstirnigkeit und die Klatschsucht einer Kleinstadt. Sein Frauenbild ist dabei - im Kontrast zur Einstellung des Pfarrers - überraschend nuanciert.

Wussten Sie, dass...?

Wussten Sie, dass Dänisch eine von fünf offiziell anerkannten Minderheitensprachen in Deutschland ist? Neben Dänisch sind dies Friesisch, Romes, Sorbisch und Niederdeutsch (Plattdeutsch). Auf den Internetseiten des Bundesministeriums des Inneren finden Sie wissenswerte Informationen zu diesem Thema. Unter anderem leben demnach im nördlichsten deutschen Bundesland Schleswig-Holstein rund 50.000 Angehörige der dänischen Minderheit. Diese bezeichnen ihr Siedlungsgebiet, das übrigens bis 1864 unter dänischer Verwaltung stand, als "Südschleswig". Umgekehrt lebt eine deutsche Minderheit in Dänemark - im sogenannten "Nordschleswig".

STECKBRIEF Dänisch

Nach Schätzungen wird Dänisch von etwa fünf Millionen Muttersprachlern gesprochen - und zwar neben Dänemark etwa auch in Deutschland (s.o.). Das Alphabet der dänischen Sprache unterscheidet sich vom deutschen Alphabet durch drei Buchstaben, das Æ (æ), Ø (ø) und Å (å). Die beiden erstgenannten entsprechen in etwa dem deutschen Ä (ä) und Ö (ö). Insgesamt gilt die dänische Sprache als schwierig, was vor allem an den teils gravierenden Unterschieden zwischen der gesprochenen Sprache und der Schriftsprache liegt. So gibt es beispielsweise in der Schriftsprache "stumme Buchstaben", die man zwar schreibt, aber nicht spricht bzw. hört.

Die maßgebliche Institution für die dänische Rechtschreibung und Grammatik ist die "Dansk Sprognævn" ("Dänische Sprachkommission") mit Sitz an der Universität Kopenhagen. Ihre Bedeutung für das Dänische entspricht in etwa der Rolle der Duden-Redaktion für Deutsch: Die Kommission arbeitet im Wesentlichen deskriptiv und "folgt dem Wandel der dänischen Sprache". Das Institut wurde 1997 eingerichtet und gibt das offizielle Wörterbuch des Dänischen heraus - samt dazugehöriger Rechtschreibregeln.